La Villette

750 m²
Projektbeschrieb

Wir bewirtschaften 8000 m² im Waadtländer Jura als Mikro-Selbstversorgerfarm, biologisch und nach Permakultur-Prinzipien. Wir halten Hühner, Pommernenten, Bienen und Krainer Steinschafe in bewusst kleiner Zahl und ziehen Gemüse und Obst für den Eigenbedarf, überwiegend aus eigenem Saatgut.
Seit 2020 haben wir das Land umgebaut. Nicht heimische Blautannen und kranke Eschen sind gefallen, aus dem Dauerschatten wurde ein besonnter Waldrand. Das Holz blieb vor Ort und wurde zu 150 m Totholzhecke. Dazu kamen 30m Trockenmauer, ein Naturteich an der Quelle, Nistkästen, neue Wildsträucher in den Hecken und neue Obstbäume.
Heute leben dort verschieden Vogelarten, Frösche, Kröten, Libellen, Ringelnattern, Blindschleichen, Maulwürfe und Wiesel.

Besonderheiten

Jede Struktur erfüllt mehrere Aufgaben. Die Totholzhecke steht oben am Hang, bricht den Wind, schützt das Geflügel vor Greifvögeln, bietet Wildvögeln geschützte Nistplätze und versorgt als verrottendes Holz den Hang darunter mit Humus. Die Trockenmauern terrassieren und beherbergen Reptilien. Die Schafwolle düngt und hält Wühlmäuse von den Wurzeln fern.

Produktion und Lebensraum trennen wir nicht. Tomaten wachsen zwischen Nachtkerze, Rainfarn und Malve, unter den Obstbäumen Brennnessel und Beifuss.

Wir arbeiten ohne Gift, ohne Netze über den Bäumen und ohne Plastik oder Vlies auf dem Boden. Wühlmäuse dürfen bleiben, ihre Hügel nutzen wir als Saatbeete für Wildkräuter. Bei Krainer Steinschaf und Pommernente ziehen wir selbst nach.

Projektdokumentation

Massnahmen

Totholzstrukturen
Projektbilder
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